Plädoyer für eine aktive Agrarstrukturpolitik durch Preis-Ausgleichszahlungen

Das Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. hat jetzt ein sehr lesenswertes Paper vorgelegt, in dem fundiert die ewigen Leiern der offiziellen Politik („Marktselbstregulierung“) und Bauernverbände („Wachsen statt Weichen“) in Frage gestellt bzw. widerlegt werden. Im Vorwort heißt es:

„Die aktuelle Krise bei Milch und Schweinen macht es deutlich: Die Lage innerhalb der Landwirtschaft entwickelt sich dramatisch. In den vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft sind kleinere und mittlere Betriebe schon lange weitgehend verschwunden (Züchter, Molkereien, Schlachthöfe usw.). Mit viel Aufwand werden im Rahmen von Regionalentwicklungsprogrammen die wenigen verbliebenen erhalten oder wiederbelebt und Neugründungen unterstützt. Nun trifft es die Landwirtschaft in ihrer gesamten Breite mit voller Wucht. Viele Höfe machen dicht, ganz egal ob klein oder groß.“

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