Der Stall vor meiner Tür – Machen Sie mit!

Zunehmend wird Nordhessen zum Ausweichstandort der Massentierhaltung, nachdem in Niedersachsen so gut wie nichts mehr geht. Die industrielle „Produktion“ von Fleisch hat insgesamt, aller Vernunft zum Trotz, längst eine bedenkliche Größenordnung erreicht.

Verlässliche Zahlen werden von den Behörden entweder nicht erhoben oder unter Hinweis auf den Datenschutz nicht veröffentlicht. Deshalb startet die Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung e.V. jetzt eine Aktion, bei der alle Bürgerinnen und Bürger der Region aufgerufen werden, einen Beitrag zu einer Dokumentation zu leisten: Der Stall vor meiner Tür.

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Niemand soll an den Pranger gestellt werden. Wir wollen lediglich zeigen, in welcher Dichte bereits – häufig von der Straße aus nicht zu sehen – Mastställe in Nordhessen entstanden sind. Jeder kann Fotos einsenden an staelle@bi-chattengau.de. Auf jeden Fall muss der Standort vermerkt sein, erwünscht sind auch, wenn möglich, Angaben zur Größe sowie Art und Anzahl der Tiere. Wir bitten um verlässliche Daten.

Wir betonen nochmal: Wir sind weder gegen konventionelle und schon gar nicht gegen Bio-Höfe, die im vernünftigen Umfang wirtschaften. Massentierhaltung beginnt da, wo Ställe in die Prozesskette der Agrarindustrie (Merkmale sind u.a. Futtermittelimporte im großen Umfang, Turbo-Masttiere, Umweltzerstörung) integriert sind.

Geplant sind eine Ausstellung und eine Dokumentation. Kontakt über staelle@bi-chattengau.de