Bunte Demo am Schlachthof Gudensberg

„SO schmeckt UNS die Heimat nicht“ war ein Motto der Demo rund um den Gudensberger Geflügelschlachthof. Auch wenn man es nur erahnen kann, was sich hinter der Fassade dieser industriellen Tötungsanlage abspielt, riechen konnte man es in jedem Fall.

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Gut 150 Demonstranten marschierten die Zufahrt zum Schlachthof hinauf zu einer Kundgebung auf dem Parkplatz der Firma Plukon. BI-Sprecher Andreas Grede sagte, dass alleine die Schlachtzahlen (650.000 Tiere pro Woche, 108.333 pro Tag, 12.000 pro Stunde und somit 200 Tiere pro Minute!!) jeden normal fühlenden Menschen erschüttern müssten. Als Gastrednerin und Vertreterin der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) erzählte die Tierärztin und Landwirtin Jeannette Lange von ihrem Hof, der sich aus der Wachstumsspirale gelöst habe und durchaus einkömmlich sei.

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Ein symbolisches Hühnersterben führten einige „Maskierte“ vor, und die Trommlergruppe unterstützte den Demozug und die Kundgebung.

Einen ausführlichen Bericht und eine schöne Fotostrecke gibt es auf lokalo24.de.