Anhörung zu unseren Einwendungen gegen Schlachthoferweiterung

Es macht Sinn, die Entwicklung des Schlachthofs im Ganzen zu betrachten. Da stehen Konkurse und nun angeblich ein superseriöser Investor. Bedenklich aber ist vor allem, wie die meisten der Lokalpolitiker sich hinter Allgemeinplätzen verschanzen, um das Projekt durchzuziehen oder besser gesagt durchzuwinken. Der sog. Aufstellungsbeschluss, der jetzt Grundlage der Erweiterung ist, wurde vor 5 Jahren (!) gefasst. Da hat das noch keinen interessiert. Aber in den letzten 5 Jahren hat sich glücklicherweise einiges geändert. Wir haben es mittlerweile aufgegeben, interessante Links zu setzen zu Fernsehbeiträgen und Zeitschriften und Websites, so viele Informationen sind es, die zum Wahnsinn Massentierhaltung und ihren Folgen (Tierquälerei, Hormone, multiresistente Keime, Bodenverseuchung, Luftverschmutzung, Welthunger uvm.) veröffentlicht werden. Es ist doch völlig naiv, wenn man behauptet, der Schlachthof habe keine Bedeutung für die Massentierhaltung. Jedes Kind begreift: der Schlachthof braucht Tiere, massenhaft, billig. Und auch wenn die aus Niedersachsen oder sonst woher kommen, kann man doch nicht ernsthaft argumentieren, daran könne man nichts ändern. Verantwortung und Weitsicht gehen anders. Lesen Sie im aktuellen Newsletter, was in den letzten Wochen geschah. Und kommen Sie, wenn es irgendwie geht, zur öffentlichen Anhörung durch das Regierungspräsidium:

Mittwoch, 21. Januar 2015, um 10 Uhr im Gudensberger Bürgersaal (Rathaus)

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